Kaninchen, Schafe, Ziegen, Hühner, Gänse

Veterinäramt befreit 160 Tiere aus miserabler Haltung im Kreis Konstanz

Viele der Tiere waren unterernährt, manche schon tot: Auf einem Hof im Kreis Konstanz ist jetzt das Veterinäramt eingeschritten. Dem Betreiber drohen Strafen.

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Nach einer Anzeige habe das Veterinäramt bei einer Vor-Ort-Kontrolle am Montag erhebliche tierschutzrechtliche Verstöße festgestellt, heißt es vom Landratsamt Konstanz. Die Tiere seien unterernährt und schlecht gepflegt gewesen. Außerdem seien auch tote Tiere gefunden wurden, unter anderem Gänse, Schafe, Ziegen, Hühner, Meerschweinchen, Kaninchen und Ziervögel.

Die Tiere lebten teils unter miserablen Bedingungen.
Einige Tiere wurden tot aufgefunden.

Tiere wurden auf Pflegestationen und Tierärzte verteilt

Um die Tiere zu schützen, ordnete das Veterinäramt an, diese mitzunehmen. Dabei halfen die Tierrettung Südbaden und die Polizei. Laut Tierrettung kamen die Tiere zu Pflegestationen und Tierärzten in der Nähe. Der Betreiber des Tierhofs bestreitet gegenüber dem SWR die Vorwürfe des Veterinäramtes und bezeichnete das Vorgehen der Behörde als völlig übertrieben.

Laut Landratsamt werden gegen den Betreiber weitere strafrechtliche, bußgeldrechtliche und verwaltungsrechtliche Maßnahmen geprüft.

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SWR

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