Schmerz und Trauer teilen

Kornwestheim: Gedenkfeier für im Dienst getötete Polizisten

Am Sonntag wurde in Kornwestheim eine Gedenkfeier für im Dienst getötete Polizisten durchgeführt. Für den Innenminister Strobl hat der Gottesdienst eine besondere Bedeutung.

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Von Autor/in Olga Henich, Werner Trefz

In Kornwestheim (Kreis Ludwigsburg) hat am Sonntag eine ökumenische Gedenkfeier für die im Dienst getöteten oder tödlich verunglückten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten stattgefunden. Mit der Veranstaltung möchte die Polizei Baden-Württemberg an Kolleginnen und Kollegen erinnern, die ihre Leben für die Sicherheit und Freiheit der Gesellschaft verloren haben.

Erinnerung an verstorbene Polizisten

Rund 300 Menschen haben sich zum Gottesdienst in der evangelischen Johanneskirche versammelt. An der Gedenkfeier haben neben den Familien der Getöteten auch viele Polizistinnen und Polizisten teilgenommen. Nach einer Schweigeminute betonte BW-Innenminister Thomas Strobl (CDU), dass man die Hinterbliebenen mit ihrem Schmerz und ihrer Trauer nicht allein lassen möchte. Daran zu glauben, dass der Tod nicht das letzte Wort habe, war die tröstende Botschaft des Tages.

Sie sind mit Ihrem Schmerz und Ihrer Trauer nicht allein.

Neben der Rede wurde die Veranstaltung mit einer Liturgie und einer Predigt durch die Polizeiseelsorger gestaltet. "Dass wir gemeinsam mit den Angehörigen jedes Jahr am Ewigkeitssonntag unserer im Dienst zu Tode gekommenen Polizistinnen und Polizisten gedenken, ist mit der wichtigste Teil unseres Dienstes", sagte die Polizeiseelsorger Hubert Liebhardt Ulrich Enders. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Landespolizeiorchester Baden-Württemberg.

86 Polizisten seit Ende des Zweiten Weltkriegs im Dienst gestorben

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Die Namen aller Verstorbenen sind auf einer Glasstele verewigt. Sie ist Teil der Veranstaltung und soll als sichtbares Zeichen der Erinnerung und Mahnung dienen. Für jedes Opfer wurde außerdem eine Kerze entzündet.

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