Historisches Millionenprojekt

Eishalle in Freiburg wird saniert - Gemeinderat stimmt zu

Der Freiburger Gemeinderat hat am Dienstagabend grünes Licht für die Sanierung der maroden Echte-Helden-Arena gegeben – ein entscheidender Schritt für die Zukunft des Eissports.

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Von Autor/in David Zastrow

Der Freiburger Gemeinderat hat am Dienstagabend für die Sanierung der maroden Echte-Helden-Arena gestimmt. Mit breiter Mehrheit (41 Ja-Stimmen, 2 Nein-Stimmen) wurde das 39 Millionen Euro schwere Projekt abgesegnet – ein historischer Beschluss für die Freiburger Eissportszene. Zu der Gemeinderatssitzung waren auch EHC-Präsident Michael Müller und einige Fans des Eishockey-Zweitligisten gekommen.

Sitzung im Freiburger Gemeinderat
Am Dienstag wurde im Freiburger Gemeinderat die Sanierung der örtlichen Eishalle beschlossen.

Sanierung der Eishalle günstiger als Neubau

Die Machbarkeitsstudie hatte bereits gezeigt, dass eine vollständige Sanierung deutlich wirtschaftlicher ist als ein Neubau, der mit über 60 Millionen Euro zu Buche schlagen würde. Nun ist klar: Die Halle wird in drei Sommerbauphasen ab 2029 modernisiert und soll zur Saison 2031/32 wieder vollständig zur Verfügung stehen. Während der Wintermonate bleibt der Spiel- und Trainingsbetrieb erhalten. Die modernisierte Arena soll künftig 4.000 bis 5.000 Zuschauer fassen und die Anforderungen der Deutschen Eishockeyliga erfüllen.

Eishalle Freiburg
Die Eishalle in Freiburg ist sichtlich in die Jahre gekommen. Seit Jahrzehnten kämpfen die Eissportfans in der Stadt für eine neue Halle. Nun soll es eine Sanierung in Neubauqualität richten.

Kosten auf mehrere Schultern verteilt

Die Stadt übernimmt rund 30 Millionen Euro der Kosten. Zusätzlich bewirbt sich das Rathaus für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das bis zu acht Millionen Euro beisteuern könnte. Einen wichtigen Anteil trägt auch der EHC Freiburg selbst: Ein privater Mäzen unterstützt den Club mit fünf Millionen Euro, weitere Mittel will der Verein einwerben.

Oberbürgermeister Horn: "großer Moment für Freiburg"

Oberbürgermeister Martin Horn sprach von einem „großen Moment für Freiburg und den gesamten Eissport“. Sportbürgermeister Stefan Breiter betonte, der Beschluss gebe Planungssicherheit für Profisport, Nachwuchs, Breiten- und Parasport: „Wir haben nun die Chance genutzt, die entscheidenden Spiele zu gewinnen.“

Die Bürgermeister der Stadt Freiburg und Teile des Vorstands des EHC Freiburg stellen das Projekt im Alten Rathaus vor.
In der Gerichtslaube des Alten Rathauses in Freiburg hatten Vertreter der Stadt Freiburg und des EHC Freiburg zuletzt die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Zukunft der Freiburger Eishalle vorgestellt. Das Projekt soll 39 Millionen kosten. Der Gemeinderat hat nun darüber abgestimmt und es abgesegnet.

Erleichterung beim EHC Freiburg

Auch beim EHC Freiburg herrscht Erleichterung. Vereinspräsident Müller sieht in dem Votum ein starkes Signal: „Der Eissport hat in Freiburg eine Zukunft. Jetzt beginnt für uns die Arbeit, unseren Beitrag zu leisten.“

Mit dem Gemeinderatsbeschluss endet eine jahrelange Debatte über die Zukunft der in die Jahre gekommenen Arena. Nun kann die konkrete Planung starten.

Freiburg

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