Eine gefährliche Verfolgungsjagd hat am Montagnachmittag für Aufsehen in der Westpfalz gesorgt. Zwischen 15.15 Uhr und 15.30 Uhr fiel ein schwarzes Auto auf, das auf der B10 Richtung Pirmasens nach Angaben der Polizei deutlich zu schnell unterwegs war. Eine Polizei-Streife nahm die Verfolgung auf.
Raser "brettert" mit 140 km/h durch Ortschaften in Südwestpfalz
Die Beamten sollen während der Fahrt Geschwindigkeiten von über 170 km/h gemessen haben, obwohl nur 100 km/h erlaubt sind. An der Anschlussstelle Petersberg sollte der Wagen gestoppt werden - doch der Fahrer ignorierte das Signal und flüchtete weiter.
In Höhfröschen und Thaleischweiler-Fröschen "bretterte" das Auto laut Polizei mit bis zu 140 km/h durch die Ortslagen. Die Polizei setzte die Verfolgung über die A62 in Richtung Pirmasens fort.
Kurz nach illegalem Rennen von US-Soldaten Polizei in Kaiserslautern entsetzt: Social Media-Raser fordert zu illegalen Rennen auf
Renn-Aufforderung, Social Media und Kamera am Auto - so wollte ein Fahrer in Kaiserslautern zu illegalen Rennen provozieren und Klicks in den Sozialen Medien abgreifen. Die Polizei warnt: Das ist kein Kavaliersdelikt.
Nach Verfolgungsjagd: Polizei bittet um Hinweise
Am Ende des einspurigen Abschnitts bei Waldfischbach wendete der Fahrer plötzlich und raste in Richtung Landstuhl davon. Im Bereich Weselberg/Hermersberg musste die Polizei die Verfolgung abbrechen.
Die Situation war laut Polizei gefährlich für andere Verkehrsteilnehmer. Mehrfach brachte der Raser andere Autofahrer in Lebensgefahr, als er in den Gegenverkehr fuhr oder trotz Gegenverkehr überholte. Entgegenkommende Fahrer mussten ausweichen oder bis zum Stillstand abbremsen, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Zeugen oder betroffene Fahrer werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Kaiserslautern zu melden.