Fund aus vorrömischer Zeit

2.000 Jahre alte Eisenbarren aus Speyer gefunden

Man hätte sie auch für Eisenschrott halten können, jetzt werden die historischen Eisenbarren im Landesmuseum Mainz ausgestellt.

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Von Autor/in Fiona Nastainczyk

Eine erfahrene Sondengängerin hatte die Barren 2020 zufällig mit einem Metalldetektor in einem Wald bei Speyer entdeckt. Daraufhin informierte sie die Landesarchäologie Speyer. Dadurch konnten die Barren geborgen und ihre Lage untersucht werden. Der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) zufolge ist das besonders, weil bisher nur wenige solcher Funde in der Region gesichert archäologisch dokumentiert werden konnten. Die Barren sind bisher nicht restauriert worden, was laut GDKE für wissenschaftliche Untersuchungen entscheidend ist. 

Eisenbarren stammen aus vorrömischer Eisenzeit

Die Barren wurden in Zusammenarbeit mit dem Curt-Engelhorn-Zentrum für Archäometrie (CEZA) in Mannheim untersucht. Laut dem GDKE sind die Eisenbarren auffällig einheitlich in ihrer Form, Größe und dem Gewicht und könnten aus einer einzigen Schmiedewerkstatt stammen. Deshalb gehen die Archäologen davon aus, dass die Barren standardisierte Handelsprodukte waren und damit frühe Wirtschaftsstrukturen in der Region belegen. Dadurch gewährt der Fund einen Einblick in die Rohstoffgewinnung und den überregionalen Handel in der vorrömischen Eisenzeit.

Fund von Eisenbarren aus vorrömischer Zeit
Von links nach rechts: Museumsdirektorin Birgit Heide, Generaldirektorin der GDKE Heike Otto, Staatssekretärin Simone Schneider (parteilos) und Bettina Hünerfauth, die kommissarische Leiterin der Außenstelle der Landesarchäologie in Speyer, präsentieren die Eisenbarren aus der Eisenzeit. Innenministerium Rheinland-Pfalz

Fund wird in Mainz ausgestellt

Der Fund wird jetzt als Teil der Präsentationsreihe "Schaufenster der GDKE" im Landesmuseum Mainz ausgestellt.

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Fiona Nastainczyk

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