Von der Umbildung der Bundesregierung profitiert der CDU-Bundestagsabgeordnete Johannes Steiniger (CDU) aus Bad Dürkheim. Bundeskanzler Merz (CDU) hat ihn zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium berufen, das Katherina Reiche (CDU) leitet.
Johannes Steiniger ist seit 2013 im Bundestag
Johannes Steiniger ist seit 2013 im Bundestag und leitet die Landesgruppe der CDU-Abgeordneten. Zugleich ist der 39-Jährige Generalsekretär der CDU in Rheinland-Pfalz. In dieser Funktion hatte er maßgeblichen Anteil am Wahlkampf und Sieg von Gordon Schnieder bei der Landtagswahl im Frühjahr.
Lob von Ministerpräsident Schnieder
Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) begrüßte die Entscheidung von Bundeskanzler Merz, Steiniger ins Wirtschaftsministerium zu berufen. Steiniger werde "seine Sache sehr gut machen. Diesen Mann können wir im Wirtschaftsministerium bestens gebrauchen", teilte er mit. Bundeskanzler Merz hatte Patrick Schnieder, den Bruder des Ministerpräsidenten, vom Amt des Bundesverkehrsministers abberufen.
"Die Stimmung ist am Boden" Schnieder kommt Rauswurf zuvor - CDU in der Eifel ist empört
Patrick Schnieder (CDU) hat den Bundeskanzler gebeten, ihn aus dem Amt des Verkehrsministers zu entlassen. Parteifreunde aus der Eifel sind empört über das Vorgehen des Kanzlers.
In Bad Dürkheim geboren
Johannes Steiniger ist 39 Jahre alt, kommt aus Bad Dürkheim und vertritt den Wahlkreis Neustadt-Speyer im Bundestag. Bei den Wahlen 2017, 2021 und 2025 gewann er das Direktmandat. Er ist verheiratet und hat eine Tochter. In seiner Freizeit ist er aktiv als Fußballjugendtrainer beim SV Rot-Weiß Seebach.
Zu seiner künftigen Aufgabe sagte er dem SWR, er sei Rheinland-Pfälzer und werde bei seiner Arbeit im Bundeswirtschaftsministerium eine rheinland-pfälzische Perspektive einbringen.