Mit mehr als 5.400 Menschen ist die Arena Trier in dieser Saison bei jedem Basketball-Spiel der Gladiators Trier ausverkauft. Tickets sind innerhalb von wenigen Minuten weg. Zusätzliche Sitzplätze in der Arena Trier sollen in der kommenden Saison noch mehr Menschen in die Halle bringen. Laut Stadt sind bis zu 250 weitere Plätze geplant.
Zusätzliche Tribüne oberhalb der Ränge
Geplant ist den Angaben nach eine komplett neue Tribüne mit zwei Sitzreihen. Diese soll in den Blöcken F, G und H - an den kurzen Hallenseiten, also hinter den Körben - eingezogen werden. Und zwar oberhalb der bereits bestehenden Tribüne. Die Stehplätze darunter blieben aber erhalten, so die Stadt.
Die Tickets für die neuen Plätze werden laut dem Hauptgesellschafter der Gladiators Trier, Torsten Herz, teurer sein, als die in den unteren Reihen. Ein Teil der Plätze soll in den freien Verkauf gehen. Der Rest kann exklusiv gebucht werden. "Das führt aber unterm Strich dazu, dass andere Plätze wieder frei werden, sodass wir allen gerecht werden können", sagt Herz.
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Tribüne soll in den Sommerferien fertig werden
Die Zeit, um die neuen Plätze zu bauen, ist knapp. Schon nach den Sommerferien soll alles fertig sein. "Das ist natürlich sehr, sehr ambitioniert und sportlich.", räumt Herz ein. Aber es könne nur in den Sommerferien gebaut werden, weil dann die Halle weitestgehend ungenutzt sei. Und zur neuen Basketball-Saison sollen die Plätze schon fertig sein. Bevor es aber losgehen kann, müssen die Pläne noch durch verschiedene Ausschüsse sowie den Stadtrat.
Das Geld für die neuen Sitzplätze kommt vom privaten Hauptgesellschafter der Gladiators Trier. Refinanziert würden die Plätze dann über die verkauften Tickets. Das werde wohl fünf bis sechs Jahre dauern.
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Kommen noch mehr Sitzplätze?
Ob in den kommenden Jahren noch mehr Sitzplätze gebaut werden, ist noch offen. Theoretisch sei das aber machbar - auf der gegenüberliegenden Seite. Dazu gebe es aber noch keine konkreten Planungen, heißt es von der Stadt Trier. Hauptgesellschafter Torsten Herz mahnt, realistisch zu bleiben: "Der ganz große Wurf, dass man hier in Richtung 8.000 und mehr denkt, wird nicht funktionieren."