Der Weg für den A1-Lückenschluss in der Eifel ist jetzt frei: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat am Dienstag den Ausbau der Autobahn 1 freigegeben. Nun können die Bagger rollen und den ersten Bauabschnitt zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau angehen.
Ausbau kostet rund 317 Millionen Euro
Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums soll der vierspurige Ausbau der 10,5 Kilometer langen Strecke rund 317 Millionen Euro kosten. Durch den Ausbau der A1 sollen Anwohner in der Eifel entlastet werden.
Nun kann die kleine Lücke, im Vergleich zur langen Autobahn, geschlossen werden.
Bislang werden Autos und Lkw wegen des fehlendes Autobahnabschnitts über kleine Orte umgeleitet. Das soll sich nun mit dem Bauprojekt ändern. Darauf hätten die Eifel und ihre Bürger seit Jahrzehnten gewartet, so Bundesverkehrsminister Schnieder: "Nun kann die kleine Lücke, im Vergleich zur langen Autobahn, geschlossen werden."
Wann es mit den Bauarbeiten auf der A1 konkret losgehen wird, dazu machte der Bundesverkehrsminister aber keine Angaben. Das Ministerium wolle "Vollgas geben", um die Lücke schnellstmöglich zu schließen.
Gericht macht Weg für A1-Ausbau frei
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte vor zwei Wochen entschieden, dass die Autobahn zwischen den Anschlussstellen Kelberg und Adenau ausgebaut werden darf. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) wollte das Projekt verhindern und hatte dagegen geklagt - ohne Erfolg.
Seit Jahrzehnten klafft zwischen Kelberg und Blankenheim in Nordrhein-Westfalen eine insgesamt 25 Kilometer lange Lücke in der Autobahn. Unternehmen in der Eifel hatten immer wieder gefordert, dass die A1 erweitert wird.