Das fast 1.900 Jahre alte römische Stadttor Porta Nigra ist mit Triers Geschichte eng verbunden und ist inzwischen das Wahrzeichen der Stadt. Doch die Zeit hat am UNESCO-Weltkulturerbe Spuren hinterlassen. Damit das antike Bauwerk auch in Zukunft erhalten bleibt, wird es ab heute wieder in Schuss gebracht.
Porta Nigra in Trier wird saniert
Nach Angaben des Landesbetriebs Liegenschafts- und Baubetreuung (LBB) wird zunächst an der Südfassade der Porta Nigra am Ostturm ein Gerüst aufgebaut. Die eigentlichen Restaurierungsarbeiten sollen aber erst im Februar starten.
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Die Porta Nigra ist eines der bekanntesten Wahrzeichen. Das antike Bauwerk soll in den kommenden Jahrzehnten besser zur Geltung kommen und wird Teil der Trierer Fußgängerzone.
Dann werde die Fassade gereinigt. Die für die Porta Nigra typische schwarze Farbe soll aber erhalten bleiben. Bis Ende dieses Jahres soll die Sanierung am Ostturm fertig sein. Danach werde das Gerüst an dieser Stelle abgebaut und vor dem Westturm wiederaufgebaut, um dort die Arbeiten fortzusetzen.
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Bis Ende 2027 sollen die Arbeiten an der Südfassade insgesamt abgeschlossen sein. Laut LBB kostet es rund eine Millionen Euro, die Porta Nigra zu sanieren.
UNESCO-Weltkulturerbe bleibt weiter zugänglich
Die Porta Nigra bleibt dem LBB zufolge trotz der Sanierung für Besucherinnen und Besucher weiter geöffnet. Der Durchgang für Passanten und Rettungsfahrzeuge durch das Tor am Ostturm bleibe während der Arbeiten frei.
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Es werde aber ein Gerüst-Tunnel aufgebaut, um Fußgänger zu schützen. Im zweiten Jahr der Arbeiten soll der Tordurchgang gänzlich offen bleiben. Dagegen müsse der Tordurchgang neben dem Westturm für die gesamte Dauer der Arbeiten gesperrt werden. Dort würden Geräte und Materialien für die Restaurierung gelagert.