Die amtierende Wirtschaftsministerin des Landes und FDP-Spitzenkandidatin Schmitt wird auf zahlreichen Wahlkampfmotiven prominent zu sehen sein. Mal als "Wirtschaftsmotorin des Landes" , mal als "Zartlinerin", die zuhört, hinfühlt und loslegt oder als "Lady Nix Gaga".
"Lady Nix Gaga": Politik ohne Ideologie und Showeffekte
Mit dem Slogan "Lady Nix Gaga" will Schmitt - wie sie sagt - die Botschaft senden, dass es auch sachliche, seriöse Angebote zu schwierigen Themen gebe. Denn vor allem in den sozialen Medien würden viele Dinge sehr ideologisiert und aufgeregt transportiert. Heutzutage werde Politik oftmals sehr emotionalisiert betrieben, auch mit "Showeffekt-Hascherei".
FDP-Parteisprecher Matthias Domroes erklärte, wenn die Grünen beispielsweise das Verkehrskonzept aus der Mainzer Neustadt für praktikabel in der Eifel hielten, fänden das die Menschen "gaga". Wenn sich SPD-Bundeschefin Bärbel Bas abschätzig über Unternehmer äußere, fänden das Frauen und Männer in unternehmerischer Verantwortung "gaga". Es brauche weniger "Gaga" in der politischen Landschaft.
FDP setzt traditionell auf Themen Wirtschaft und Bildung
Punkten will die FDP im Wahlkampf unter anderem mit ihren Kernthemen Wirtschaft und Bildung. Die Partei fordert beispielsweise verpflichtende Sprachtests für Kinder im fünften Lebensjahr sowie einen Innovationsfonds des Landes mit einem Volumen von mehr als 100 Millionen Euro. Als weitere Schwerpunkte setzen die Liberalen Gesundheit und Mobilität.
FDP bei Umfragen zuletzt unter 5 Prozent
Im Wahlkampf will Schmitt auch auf die Erfolge der Ampelregierung in Rheinland-Pfalz verweisen, in der die FDP seit 2016 mitregiert. "Wir haben verlernt über das Gelingende zu sprechen". In Umfragen lag die FDP zuletzt unter 5 Prozent, der erneute Einzug in den Landtag ist somit gefährdet.
Die Spitzenkandidatin gibt sich dennoch zuversichtlich: "Ich bin guter Dinge, dass in den nächsten Umfragen der Turnaround kommen wird." Sie erlebe die Landespartei sehr motiviert. Ziel sei ein gutes Ergebnis bei der Wahl am 22. März.