Im Juli 1995 verübten bosnisch-serbische Truppen unter General Ratko Mladić in Srebrenica ein Massaker an etwa 8.000 bosniakischen Jungen und Männern.
30 Jahre später fürchten in Bosnien und Herzegowina nicht wenige, dass sich die Geschichte wiederholen könnte. Denn während die internationale Gemeinschaft die Verbrechen in Srebrenica als Genozid einstuft, werden sie von führenden serbischen Politikern öffentlich geleugnet.
Die Erinnerung an die Massaker der 1990er-Jahre ist heute so umkämpft wie nie. Droht das Land daran zu zerbrechen?