Rund zwei Millionen Tiere – zumeist Hühner, Schweine und Rinder – werden in Deutschland jeden Tag geschlachtet. Sie werden zu großen Schlachthöfen transportiert und in industriellen Verfahren betäubt, getötet und zerlegt, unabhängig von ihrer vorherigen Haltungsform.
Tierschützer kritisieren das als qualvoll. Die Forschung bietet längst Alternativen. Zudem erlaubt ein EU-Gesetz seit 2021 die Schlachtung auf dem eigenen Hof oder der Weide – für viele die Zukunft des Schlachtens. Aber Tierhalter zögern, aus Sorge vor wirtschaftlichen Risiken.