True Crime ist schon seit Jahrzehnten beliebt. Durch den Erfolg von Podcasts ist das Format zum Hype geworden. Inzwischen gehen manche True-Crime-Macher mit Geschichten von wahren Verbrechen auf Tournee.
Dabei rückt die Perspektive der meist traumatisierten Opfer und Hinterbliebenen oft in den Hintergrund. Das zumindest kritisieren Opferschutzorganisationen.
Gleichzeitig kann die geschaffene Öffentlichkeit in einzelnen Fällen bei der Aufklärung von Verbrechen helfen.
Aber ist "ethisches True Crime" möglich? Und was macht es mit dem Publikum, wenn wahre Verbrechen für Unterhaltung sorgen? Erste Studien zeigen, wie ambivalent True Crime auf uns wirkt.