Das Spiel mit gebrochener Sprache

Noam Brusilovsky inszeniert „Eine runde Sache“ von Tomer Gardi in Stuttgart

Der deutsch-israelische Autor und Regisseur Noam Brusilovsky bringt den Roman „Eine runde Sache“ von Tomer Gardi auf die Bühne am Schauspiel Stuttgart.

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„Als ich ‚Eine runde Sache‘ gelesen habe, war es mir klar: Das Stück gehört auf die Bühne“, erklärt Brusilovsky. Besonders fasziniert habe ihn der spielerische Umgang mit Sprache und Identität, die in Gardis Texten immer wieder neu verhandelt werden.

„Das Gebrochene zeigt erstmal, dass man einen ganz freien Raum dadurch entwickeln kann, um über die Sprache neu nachzudenken“, sagt der Regisseur im Gespräch mit SWR Kultur.

Eine runde Sache von Tomer Gardi im Schauspiel Stuttgart
Reinhard Mahlberg (Erlkönig), Marietta Meguid (Intendantin), Sebastian Röhrle (Rex), Ver-nesa Berbo (Tomer) Pressestelle Björn Klein

Zugleich betont er die politische Dimension der Inszenierung: „Die Zeiten, in denen wir jetzt leben, sind einfach absolut grauenhaft. Und gerade deshalb müssen Künstler heute ihren Platz haben, um etwas zu sagen.“

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Julian Burmeister
Julian Burmeister
Interview mit
Noam Brusilovsky