Die neue Dokumentation „Born to Fake“ erzählt die Geschichte des Medienfälschers Michael Born, der in den 1990er-Jahren zahlreiche erfundene Reportagen an deutsche Privatsender verkaufte – darunter die berühmte Geschichte über angeblich halluzinogene „LSD-Kröten“.
Regisseur Benjamin Rost sieht darin Parallelen zur heutigen Welt der Fake News, wie er im Gespräch mit SWR Kultur beschreibt: „Wir glauben wahrscheinlich gerne, was wir gerne glauben möchten.“
Zugleich zeige der Film, wie leicht sich Zuschauer von vermeintlich authentischen Bildern täuschen lassen, insbesondere wenn sie in einem seriös wirkenden Fernsehkontext präsentiert werden. Laut Rost ist das Thema bis heute hochaktuell: „Die eigentliche schockierende Nachricht nach diesem Gerichtsurteil war für mich, dass der Betrug am Zuschauer nicht strafbar ist.“
Die ARD-Doku „Born to Fake“ von Benjamin Rost und Erec Brehmer kommt am 28. Mai ins Kino und beschäftigt sich auch mit der Frage, wie Deepfakes und Künstliche Intelligenz die Grenzen zwischen Wahrheit und Manipulation weiter verschwimmen lassen.
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