- Französische Filmtage Tübingen
- Biberacher Filmfestspiele
- La.Meko – Internationales Kurzfilmfestival Landau
Französische Filmtage Tübingen
Die Filmtage Tübingen sind das größte Schaufenster des frankophonen Kinos in Deutschland. Jedes Jahr im Herbst zeigt das Festival in Tübingen, Stuttgart, Rottenburg und Reutlingen Lang- und Kurzfilme aus allen französischsprachigen Ländern – also nicht nur aus Frankreich, sondern auch aus Belgien, der Schweiz, Kanada und vielen Ländern Afrikas.
„Gerade im französischen Film kommen die ernsten und die schweren Themen mit großer Leichtigkeit verpackt auf die Leinwand“, sagt Lisa Haußmann, die neue künstlerische Leiterin des Festivals. Sie setzt in diesem Jahr auf ein ganz junges Publikum: das Kinder- und Familienprogramm wurde deutlich erweitert.
Programm-Highlight: Den Auftakt macht „À Bicyclette“, ein Fahrrad-Roadmovie der besonderen Art. Denn Regisseur Mathias Mlekuz hat die Reise mit seinem Freund Philippe Rebbot tatsächlich unternommen, um den Tod seines Sohnes zu verarbeiteten. Die Kamera lief einfach mit, es gab kein festes Drehbuch, dafür aber viel Raum für Improvisation.
Für Fans von: Frankophiler Filmkunst in all ihren kulturellen Facetten – vom tiefgründigen französischen Gesellschaftsdrama bis zu postkolonialen Perspektiven aus dem Kongo.
Wann: Vom 29. Oktober bis zum 5. November 2025.
Biberacher Filmfestspiele
Fünf Tage voller Kino, nahbar und emotional: Über 100 Filmschaffende erwartet Biberach zu den diesjährigen Filmfestspielen, darunter namhafte Schauspielende, Regisseurinnen und Produzenten. Schauspiel-Ikone Nastassja Kinski wird mit dem Ehrenbiber ausgezeichnet.
Die Biberacher Filmfestspiele sind eines der wenigen Festivals in Deutschland, das sich ganz auf deutschsprachige Produktionen quer durch alle Genres konzentriert. Das Programm umfasst mehr als 50 Spielfilme, Dokus und Kurzfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Programm-Highlight: Der historische Thriller „Sternstunde der Mörder“ nach dem Roman des tschechischen Autors Pavel Kohout spielt in Prag im Jahr 1945, während der letzten Monate der deutschen Besatzung und zeigt eine Stadt voller Angst, Misstrauen und bröckelnder Ordnung. Der Auftakt-Film des Festivals sei eine „Parabel über den Mechanismus von Gewalt und Mord“ und heute brandaktuell, sagt Regisseur Christopher Schier.
Für Fans von: Familiärer Atmosphäre. Das Filmfestival Biberach setzt auf persönliche Begenungen zwischen Filmschaffenden und Publikum. Bei den Vorführungen sind Mitglieder des Filmteams vor Ort, für Gespräche, Fragen und Austausch.
Wann: 29. Oktober bis 2. November 2025
La.Meko – Internationales Kurzfilmfestival Landau
Das La.Meko in Landau feiert zwanzigstes Jubiläum – mit einem neuen Rekord: 75 Kurzfilme aus 26 Ländern haben es ins Programm geschafft. Die Filme beim La.Meko sind bis zu 30 Minuten lang, von Animation und Experimentalfilmen über Komödien und Dramen bis zu Musikclips.
Vielfalt, Kreativität und internationale Premieren La.Meko 2025: Internationales Kurzfilmfestival in Landau feiert 20. Jubiläum
Zum 20. Jubiläum zeigt La.Meko in Landau Kurzfilme aus 26 Ländern, präsentiert Workshops, Musik zwischen den Blöcken und die Deutschlandpremiere von Jethro Massey.
Was einst als studentisches Projekt der Universität Landau begann, ist heute ein international beachtetes Festival. „Bei uns ist alles mit viel Herzblut gemacht“, sagt Mitorganisator Olaf Kapitz. „Wir machen das, weil wir Filme lieben – und das Publikum spürt das.“
Programm-Highlight: Zu sehen ist etwa die skurrile Komödie „Smoke Gets In Your Eyes“ aus Singapur, in der eine Urne verwechselt wird, oder „Oro rojo“ aus Spanien, ein dokumentarischer Animationsfilm über den Protest marokkanischer Erdbeerpflückerinnen in Huelva.
Für Fans von: Publikumsbeteiligung. Beim La.Meko kann man nicht nur Filme schauen, sondern auch mitentscheiden. Nach jedem Filmblock entscheidet das Publikum per Stimmzettel, welcher Kurzfilm gewinnt.
Wann: Noch bis zum 1. November 2025