Mädchen dieser Welt eine Stimme geben
Eröffnet wird das Festival mit „Girls Don’t Cry“ von Sigrid Klausmann und ihrer Co-Regisseurin Lina Lužyté. Der Film porträtiert sechs Mädchen aus unterschiedlichen Teilen der Welt und zeigt eindrucksvoll, wie sie mit extremen Lebenssituationen umgehen.
„Meine Intention dahinter ist ganz eindeutig, Mädchen dieser Welt eine Stimme zu geben und dabei zu erzählen, was es heißt, weiter ein Mädchen auf der Welt zu sein“, sagt Klausmann über die Idee ihres Films im Gespräch mit SWR Kultur.
Einfühlsame Dokumentarfilme Regisseurin Sigrid Klausmann: Eine Stimme für die Kinder
Mit „Girls don’t cry“ präsentiert Sigrid Klausmann ihren letzten Dokumentarfilm und macht noch einmal die Herausforderung junger Frauen in aller Welt sichtbar.
Es darf keinen Backlash bei den Frauenrechten geben
Die Dreharbeiten führten das Team unter anderem nach Chile, England und Südkorea, wobei Begegnungen ohne Kamera am Anfang bewusst Raum bekamen, um Vertrauen zu schaffen.
Mit Blick auf aktuelle Debatten um Frauenrechte warnt die Regisseurin: „Der Kampf um die Rechte von uns Frauen geht ja weiter und ist in vielen Ländern auf einem Weg zurück – wir erleben einen Backlash und das dürfen wir eigentlich nicht zulassen.“
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Eva Victor erzählt zart und nuanciert Grandioses Filmdebüt: „Sorry, Baby“ erzählt von der Schockstarre nach einer Vergewaltigung
„Sorry, Baby“ handelt davon, wie ein sicher geglaubtes Weltbild zerbricht. In ihrem Debütfilm verarbeitet Eva Victor ein eigenes Erlebnis und spielt die Hauptrolle Agnes in ihren unterschiedlichen Phasen der Erstarrung.