Gespräch

Stromberg kehrt zurück auf die große Leinwand

Nach über zehn Jahren Pause bringt Drehbuchautor Ralf Husmann seinen Kult-Antihelden Stromberg zurück ins Kino, weil ihn vor allem der neue Zuspruch jüngerer Fans motiviert habe: „Ich habe festgestellt, dass wir in der Pandemie noch mal eine neue Zielgruppe gewonnen haben.“

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Trotz der langen Zeit habe sich die Arbeit am neuen Film vollkommen vertraut angefühlt, denn „wir hatten alle nach drei Minuten wieder das Gefühl, es ist eigentlich gar keine Zeit vergangen“.

Eine Figur kämpft gegen den Zeitgeist Stromberg ist zurück und plötzlich wieder zeitgemäß

„Stromberg – Wieder alles wie immer“ startet im Kino: Bernd Stromberg trifft auf moderne Sensibilitäten. Ein Comeback, das humorvoll zeigt, wie sehr sich die Zeiten geändert haben.

Inhaltlich setzt Husmann erneut auf die unverwechselbare Art seines Bürotyrannen, der sich laut Autor kaum verändert hat: „Männer, die älter als 30 sind, entwickeln sich doch nicht mehr – weder nach oben noch nach unten.“ Woke werde Stromberg jedenfalls niemals werden.

Gleichzeitig sieht Husmann auch 20 Jahre später im heutigen Arbeitsalltag genügend frisches Material, um Stromberg glaubwürdig in die Gegenwart zu holen.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Ralf Husmann