Filmexperte zur anhaltenden Faszination

„Terminator“ kehrt ins Kino zurück: Ein Science-Fiction-Klassiker mit aktueller Botschaft

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Der Science-Fiction-Klassiker „Terminator“ von James Cameron kommt mehr als 40 Jahre nach seiner Premiere erneut auf die Kinoleinwand und zeigt, wie zeitlos die Themen des Regisseurs geblieben sind.

Der Low-Budget-Film machte 1984 sowohl James Cameron als auch Arnold Schwarzenegger in der Rolle der Menschmaschine weltweit bekannt und prägte das Genre nachhaltig.

SWR-Filmexperte Rüdiger Suchsland erklärt den anhaltenden Reiz des Films so: „Es ist ein wirklich guter Film, das ist ein spannender Film.“ Man könne „Terminator“ auch als „immersiv“ bezeichnen, so Suchsland: „eine Erfahrung für alle Sinne“. Von der Musik bis zum Hauptdarsteller sei vieles außergewöhnlich an dem Film.

Was macht den Film heute noch sehenswert?

Als „Terminator“ 1984 in die Kinos kam, waren dystopische Zukunftsszenarien ein beliebtes Thema, bei „Mad Max“ etwa, in „Alien“ oder „Blade Runner“. Dass „Terminator“ im Jahr 2029 spielt, habe dann einen besonderen Reiz: „Das Bild unserer Welt, das damals entworfen wird, das ist zwar nicht eins zu eins eingetreten, aber das ist uns dann doch in mancher Hinsicht erstaunlich nah – zum Beispiel wenn wir an die KI-Diskussion denken“, sagt Rüdiger Suchsland.

Angesichts aktueller Debatten über künstliche Intelligenz, Robotik und autonome Systeme wirken viele der damaligen Zukunftsvisionen heute tatsächlich überraschend nah an der Realität. Für Suchsland lohnt sich der Kinobesuch deshalb auch heute noch, weil „Terminator“ nicht nur packendes Actionkino, sondern zugleich eine spannende Auseinandersetzung mit der Frage sei, was den Menschen im Zeitalter intelligenter Maschinen ausmacht.

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Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Martin Gramlich
Martin Gramlich, SWR Kultur Moderator
Interview mit
Rüdiger Suchsland