AfD fordert „patriotische Kulturpolitik“
Besonders enttäuschend sei gewesen, dass das breit aufgestellte Bündnis aus der Kulturszene den AfD-Sieg nicht habe eindämmen können, so Krause. „Wenn man ernst nimmt, was auf dem Papier steht, müssen wir große Angst haben“, kommentiert Anett Krause das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt, in dem die Partei unter anderem eine neue „patriotische Kulturpolitik“ fordert.
Dazu soll unter anderem ein Landesbeauftragter für Kriegerdenkmäler eingesetzt, das Brauchtum im ländlichen Raum gefördert und die Landeszentrale für politische Bildung durch das Landesinstitut für staatspolitische Bildung und kulturelle Identität ersetzt werden.
AfD-Kulturpolitik „komisches Konstrukt“
Diese von der AfD geforderte „deutsche Identität“ in der Kultur bezeichnet Anett Krause als „komisches Konstrukt“ und bezieht sich damit zum Beispiel auf die Musikgeschichte des Landes. Komponisten wir Händel, Bach oder Telemann seien nicht erfolgreich geworden, „weil sie in ihrer eigenen Suppe geschwommen sind.“
Vielfältige Musikkultur habe sich nur aufgrund äußerer Einflüsse entwickeln können.
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