Athletenkörper bei den Winterspielen

Sportwissenschaftler: Die Grenze der Körperoptimierung im Leistungssport ist erreicht

Teilen

Stand

Ob in Sportanzügen bei den Winterspielen oder in knapper Bekleidung im Sommer – die Athletinnen und Athleten der Olympischen Spiele sind durchtrainiert bis in den letzten Muskel. Wer heute Spitzensportlerin oder -sportler werden möchte, braucht einen idealen Körperbau als Grundvoraussetzung, um auf hohem Niveau überhaupt bestehen zu können.

Dass Zuschauende dabei zunehmend den Eindruck bekommen, die Athletinnen und Athleten würden sich immer ähnlicher sehen, sei kein Zufall, bestätigt Christoph Raschka, Sportmediziner und Sportwissenschaftler an der Universität Würzburg: „Das ist ja so, dass zum Beispiel auch Langläufer und Langstreckenläufer im Sommer oder im Winter sich ähnlich sehen.“

Raschka: „Allerdings sind es da eher die Beine, das heißt die Beinlänge, währenddessen der Oberkörper bei den Wintersportlern eher Mehrkämpfern ähnelt, weil die natürlich den Oberkörper stark einsetzen.“

Dabei sei die Grenze für Körperoptimierung bereits erreicht, so Raschka in SWR Kultur am Morgen. Man sei bereits dort angekommen, wo das Optimum liege: „Ich glaube nicht, dass das ewig so weitergeht.“

Verena Keßler über ihren Roman „Gym“ „Irgendwann habe ich gemerkt, wie Protein-besessen diese Welt eigentlich ist“

Verena Keßler legt ihren neuen Roman zwischen Hantelbank und Hüttenkäse an: „Gym“, eine gegenwärtige Erzählung über Körper und Leistungsdruck.
Rezension von Nina Wolf

lesenswert Magazin SWR Kultur

Forum Tortur de France – Was macht den Radsport so besonders?

Gregor Papsch diskutiert mit
Jürgen Löhle, Radsport-Journalist, Stuttgart
Monika Sattler, ehemalige Profi-Rennradsportlerin, Bern
Joachim Zelter, Schriftsteller

Forum SWR Kultur

Erstmals publiziert am
Stand
Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Christoph Raschka