Ophelia, eine der berühmtesten Figuren der Weltliteratur, stirbt bei Shakespeare als Geliebte Hamlets auf tragische Weise. Taylor Swift schenkt ihr in ihrem neuem Song „The Fate of Ophelia“ ein positiveres Ende.
Viele Hinweise deuten auf das Bild im Museum Wiesbaden
Dass tatsächlich Heysers Werk zitiert wird, da ist sich Sarah Schadt vom Landesmuseum Wiesbaden sicher. Sie sieht viele Hinweise.
Sarah Schadt: „Dieses weite, wallende, weiße Gewand das sie da trägt. Auch der ganze dunkelgrüne Hintergrund, der so geheimnisvoll erscheint, mit kleinen roten und weißen Blüten die da versteckt sind. Und auch die Pose die Taylor Swift in ihrem Musikvideo einnimmt – das ist wirklich alles eins zu eins unser Werk.“
Friedrich Wilhelm Theodor Heyser eher unbekannt
Bisher sei Heyser und seine Kunst eher unbekannt gewesen erklärt Schadt. Neue Bekanntheit würde etwa die Ophelia aktuell in den sozialen Netzwerken erlangen. So sei es auch dazu gekommen, dass Swift-Fans und Follower des Museums auf den Zusammenhang aufmerksam geworden seien.
Sarah Schadt: „Wenn man sich auf Instagram ein bisschen vertieft, gibt es unglaublich viele Leute die Kunst schaffen, die zum Beispiel von diesem Werk inspiriert sind, die sich sogar Tattoos von diesem Motiv stechen.“
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Sarah Schadt gehet deshalb davon aus, „dass es auch Taylor Swift und ihr Team einfach in den Bann gezogen hat und sie sich dafür entschieden haben.“
Ob Swift auch einmal persönlich im Landesmuseum vorbeischaut? "Sie ist ein Weltstar, aber man darf ja groß träumen", so Schadt.
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„Sie hat jetzt sehr deutlich gezeigt, dass kommerzieller Erfolg das wichtigste Kriterium ist“, sagt von der Beek. Besonders irritiere sie, „dass Swift im Album eine Erzählung aufmacht, in der sie von einem Mann gerettet wird“.
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