Nicht mehr feministische Ikone

Neues Album: „Taylor Swift hat sich dem Zeitgeist angepasst“

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Das neue Album „The Life of a Showgirl" von Taylor Swift bricht Streaming- und Verkaufsrekorde – doch Autorin Tatjana von der Beek sieht darin einen Bruch mit der Haltung, die Swift einst zu einer feministischen Ikone machte.

„Sie hat jetzt sehr deutlich gezeigt, dass kommerzieller Erfolg das wichtigste Kriterium ist“, sagt von der Beek. Besonders irritiere sie, „dass Swift im Album eine Erzählung aufmacht, in der sie von einem Mann gerettet wird“.

Für viele Fans sei das ein „Bruch mit der unabhängigen, selbstbestimmten Frau“, die Swift früher verkörpert habe. Von der Beek, die ihren Roman „Blaue Tage“ 2025 veröffentlicht hat, zieht Konsequenzen: „Ich kann mich nach diesem Album nicht mehr als Swifty bezeichnen.“

Gemälde aus Swift-Video hängt im Landesmuseum Wiesbaden „The Fate of Ophelia“ von Taylor Swift – Wie die Popikone ein Bild aus Wiesbaden berühmt macht

Im Video zu „The Fate of Ophelia“ steigt Taylor Swift aus einem Bild, das eine blasse Ophelia als Wasserleiche zeigt. Dieses Bild hängt im Museum Wiesbaden.

SWR Kultur am Mittag SWR Kultur

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Tatjana von der Beek