Ausstellung in Ulm

Tschernobyl 1986 – Bewegende Bilder der Katastrophe

40 Jahre nach dem Super-Gau: Tschernobyl – eine Fotoausstellung im Stadthaus Ulm zeigt, wie die Natur Räume zurückerobert und der Mensch selbst die größte Gefahr für die Umwelt ist.

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Von Autor/in Katja Schalla

Die Fotoausstellung „Tschernobyl“ widmet sich der Reaktorkatastrophe von 1986 und ihren Folgen, die bis heute spürbar sind. 40 Jahre nach Tschernobyl blickt sie auf eine der folgenreichsten Katastrophen der Menschheitsgeschichte – und stellt unbequeme Fragen.

Fotografien, Videos und Installationen zeigen eine Landschaft, in der sich die Natur zurückerobert hat, was der Mensch verlassen musste.

Zwischen verstrahlten Zonen, überwucherten Gebäuden und stillen Archiven verdichtet sich die Erkenntnis: Nicht die Katastrophe allein, sondern der dauerhafte menschliche Einfluss ist die größere Bedrohung für unsere Umwelt.

Die Ausstellung „Tschernobyl“ ist vom 24. Januar bis 25. Mai 2026 Im Stadthaus Ulm zu sehen.

Ulm

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