Preisverleihung

Hoffnung als Antrieb der Menschheit – Ernst-Bloch-Preis an Éric Vuillard und Ronya Othmann

Éric Vuillard und Ronya Othmann haben den Ernst-Bloch-Preis 2025 erhalten. Beide Schriftsteller beleuchten in ihren Werken schmerzhafte Kapitel der Geschichte: skrupellose Machthaber und den Jesiden-Genozid.

Teilen

Stand

Von Autor/in Leonie Berger

Éric Vuillard beschäftigt sich vorzugsweise mit Machthabern, die skrupellos über das Schicksal Schwächerer entscheiden. Ronya Othmann hat über den Genozid an den Jesiden 2014 im Nordirak geschrieben und zuletzt über eine Reise nach Syrien, die sie gemeinsam mit ihrem kurdisch-jesidischen Vater unternommen hat.

Die Empörung über Ereignisse, die niemals hätten geschehen dürfen, wird bei den beiden Preisträgern zur literarischen Kraft, aus der Hoffnung wächst.

Ludwigshafen

Entscheidung gegen die Mehrheit der Jury Debatte um Bloch-Preis: Jury-Mitglieder kritisieren Wahl des Preisträgers

Bei der Vergabe des Ernst-Bloch-Preises gibt es Unstimmigkeiten zwischen zwei Jury-Mitgliedern und der Stadt Ludwigshafen. Die Frage: Ist Schriftsteller Éric Vuillard der Richtige?

SWR Kultur am Abend SWR Kultur

Die Jury hat erstmals abgestimmt Buch des Jahres der SWR Bestenliste: „Vierundsiebzig“ von Ronya Othmann

„Brisante Literarizität“ – Ronya Othmanns Roman „Vierundsiebzig“ ist als Buch des Jahres 2024 von der Jury der SWR Bestenliste gewählt worden.

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Leonie Berger
SWR Kultur Autorin Leonie Berger