Neues Buch über Teenager-Terroristen

Autor Florian Hartleb zu jugendlichen Terroristen: Es ist einfach geworden, sich zu radikalisieren

Es ist eine beängstigende Entwicklung, die mit der rasanten Digitalisierung der Jugend einhergeht: Immer öfter sind radikale Täter kaum älter als 15 Jahre – eine Entwicklung, die der Terrorismusexperte Florian Hartleb in seinem neuen Buch „Teenager-Terroristen. Wie unsere Kinder radikalisiert werden und wie wir sie schützen können“ analysiert.

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Besonders gefährdet: orientierungslose Jugendliche, die Halt suchen

„Es ist mittlerweile so einfach geworden, sich im Internet zu radikalisieren“, warnt Hartleb im Gespräch im SWR Kultur und verweist auf die große Rolle von TikTok und verschlüsselten Plattformen.

Besonders gefährdet seien orientierungslose Jugendliche, die Halt suchten: „Man muss Jugendliche an die Hand nehmen, die Schulen müssen digitale Kompetenzen entwickeln und schon in der Grundschule ansetzen.“ Sein Fazit: Nur durch vertrauensbildende Maßnahmen und gezielte Jugendprogramme könne verhindert werden, dass aus Jugendlichen Terroristen werden.

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Computerspiele gehören zum Alltag von vielen Kindern und Jugendlichen. Extremisten nutzen die Plattformen jedoch immer öfter für ihre Zwecke.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Frauke Oppenberg
Frauke Oppenberg, Team SWR Kultur
Interview mit
Florian Hartleb