Bach-Wettbewerb als Karriereboost
Ursprünglich stammt Jan Čmejla aus Prag. Dort wurde er 2003 geboren. Im Sendegebiet lebt er seit 2022 und studiert seitdem an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim.
In Deutschland erfuhr Čmejla im März 2025 ein breites Medienecho, als er den Bachpreis erhielt.
Erst mal so einen großen Wettbewerb zu gewinnen, überhaupt es ins Finale zu schaffen, war für mich ein Schock, also eine Überraschung und das hat seitdem mein Leben und meine Karriere wesentlich verändert.
Vielfacher Preisträger
Weitere Preise schmücken den Lebenslauf des jungen Pianisten: 2023 wurde er Preisträger der Stiftung des Cellisten Gautier Capuçon. Er ist der jüngste Sieger des Concours International de Piano d'Epinal 2022.
Jan Čmejla ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe, einschließlich dem Santa Cecilia Klavierwettbewerb, der Dvořák International Piano Competition, dem Concertino Praga sowie des Kern Foundation Prize, den die russische Pianistin Olga Kern verantwortet.
Kein Leben ohne Klavier
Der Stellenwert der Musik ist für den Pianisten Jan Čmejla immens. Schon immer habe er eine große Leidenschaft für das Musikmachen. Ein Leben ohne Klavier könne er sich nicht vorstellen.
Die Musik Johann Sebastian Bachs steht dabei für ihn im Mittelpunkt. Der große Leipziger Komponist werde in den drei Jahren mit SWR Kultur eine zentrale Rolle spielen, verriet Čmejla bereits. Auch wenn natürlich nicht ausschließlich Bach zu hören sein wird.
Bei SWR Kultur wird der Pianist erstmals am 2. Februar 2026 im SWR Kultur Mittagskonzert zu hören sein. Auch hier mit Bach, aber auch mit der Musik seiner tschechischen Heimat, die Čmejla vorstellen möchte: Gespielt werden Kompositionen von Leoš Janáček und Adam Skoumal.