Melodien beeinflussen schon Babys
In SWR Kultur beschreibt der Musikwissenschaftler und Kabarettist, wie bereits Babys im Mutterbauch positiv mit Musik beeinflusst werden können. Spiele man ihnen Melodien während der Schwangerschaft vor, zeigten sie ein ruhigeres Saugverhalten und eine niedrigere Herzfrequenz.
„Man kann also schon vor der Geburt mit Musik einen positiven Einfluss auf die Kinder nehmen.“ Die prägendste Zeit für die Entwicklung eigener Musikvorlieben liege zwischen 13 und 28 Jahren, sagt Dr. Pop.
Der Soundtrack unseres Lebens
„Das ist oft eine eher unbeschwerte Zeit, in der wir auch erste Beziehungen eingehen. Und dann bauen wir positive Assoziationen zur Musik auf, die wir ein Leben lang mitnehmen.“ Wer später im Leben diese Musik höre, fühle ein besonders „bei sich sein, als Teil unserer Identität“.
Gleichzeitig finden sich in „Macht Musik!“ praktische Tipps für die perfekten Playlists zu verschiedenen Anlässen im Leben – von der Hochzeit bis zur Beerdigung.
Mehr über Musik und Emotionen
Fühlst Du’s? Was Musik mit uns macht
Musik bringt Dich runter. Musik macht Dich wahnsinnig. Musik ist der Soundtrack zum ersten Date und zum ersten Liebeskummer. Und manchmal ist Musik in der Lage, Deine Stimmung um 180 Grad zu drehen. Warum macht Musik das nur mit uns und vor allem, wie macht sie das?
Bei „Fühlst du’s? Was Musik mit uns macht“ entschlüsseln Lena Hofbauer und Jörg Lengersdorf Musikfragen rund um scheinbar Alltägliches: Musik und Gefühle. Wie wirkt sich Musik auf uns aus? Was spielt sich dabei im Gehirn ab, im Bewusstsein, in Körper und Psyche, ist Wirkung von Musik planbar, kontrollierbar, und wenn ja, wie?