Kaum ein Pianist hat Bachs Goldberg-Variationen so geprägt wie der Kanadier Glenn Gould. Seine Einspielungen sind legendär und bis ins kleinste Detail erkundet – sollte man meinen. Aber ein neu entdecktes Tonband aus einem New Yorker Archiv stellt diese Gewissheit plötzlich in Frage. Die Aufnahme führt mitten hinein in Goulds musikalisches Denken; und das auf eine Weise, die man so noch nicht gehört hat. Michael Rebhahn über einen spektakulären Fund.