Sprache Was hat die "Marotte" mit der biblischen Maria zu tun?
"Marotte" bezeichnete nicht nur eine Marienstatue, sondern auch den Herrscherstab der Narren. Der war eine Art Zepter mit einem Narrenkopf am oberen Ende und ähnelte einer Puppe.
Sprache im Wandel – Beiträge über Sprachgebrauch, Ausdrucksformen und Kommunikation.
"Marotte" bezeichnete nicht nur eine Marienstatue, sondern auch den Herrscherstab der Narren. Der war eine Art Zepter mit einem Narrenkopf am oberen Ende und ähnelte einer Puppe.
Ursprünglich geht es hier um den Brautkranz. Der ist oft mit schönen Steinen oder Perlen geziert. Aber was hat es mit dem Zacken auf sich?
In seinem neuen Buch „Angststillstand“ stellt Richard David Precht eine unbequeme Diagnose: In Deutschland trauen sich immer weniger Menschen, offen ihre Meinung zu äußern.
Wir können heute vom Mittelalter sprechen, weil wir in der "Neuzeit" leben. Aber im Mittelalter selbst gab es eine ganz eigene Zeitrechnung, die heute kaum jemand kennt.
Die Sprachentwicklung sieht man anhand von Spuren. Die Vergangenheitsform lautete zum Beispiel früher: "Ich reden tat", die heute zu dem Wort "redete" mit Endung verschliffen ist. Von Gábor Paál. Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die Vorfahren von Helmut aus Annweiler waren auf leisen Sohlen unterwegs, folgert SWR1 Namenforscher Prof. Jürgen Udolph.