Sprache Was sagt die Forschung über die Wirkung des Genderns?
Die Sprachforschung zeigt, dass das grammatische Geschlecht sehr wohl einen Einfluss darauf hat, was für Bilder und Vorstellungen erzeugt werden. Wie lässt sich das feststellen?
Sprache im Wandel – Beiträge über Sprachgebrauch, Ausdrucksformen und Kommunikation.
Die Sprachforschung zeigt, dass das grammatische Geschlecht sehr wohl einen Einfluss darauf hat, was für Bilder und Vorstellungen erzeugt werden. Wie lässt sich das feststellen?
Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe schmiedeten 1794 einen gemeinsamen Plan. Ein kleines Geheimprojekt, mit dem sie es der spießbürgerlichen Literaturszene heimzahlen wollten und in deren Zentrum die Xenien standen. Der Begriff geht bereits zurück auf den römischen Dichter Martial und bezeichnet ursprünglich Begleitverse zu einem Gastgeschenk.
Bei Schiller und Goethe aber bekamen die Xenien einen stark ironischen und satirischen Charakter - über 1000 Epigramme haben die beiden geschrieben als scharfe Kritik an der damaligen Kulturszene. Die Gattung geriet durch ihre Attacke in Verruf - heute haben die Xenien so gut wie keine Bedeutung mehr in der Literatur.
Ursprünglich geht es hier um den Brautkranz. Der ist oft mit schönen Steinen oder Perlen geziert. Aber was hat es mit dem Zacken auf sich?
In seinem neuen Buch „Angststillstand“ stellt Richard David Precht eine unbequeme Diagnose: In Deutschland trauen sich immer weniger Menschen, offen ihre Meinung zu äußern.
Die Sprachentwicklung sieht man anhand von Spuren. Die Vergangenheitsform lautete zum Beispiel früher: "Ich reden tat", die heute zu dem Wort "redete" mit Endung verschliffen ist. Von Gábor Paál. Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.