Wörter

Wörter im Fokus – Herkunft, Bedeutung und Geschichten aus dem deutschen Wortschatz.

Zeitgeschichte Populismus? Faschismus? Politische Begriffe und ihre Grenzen

Ist die AfD "populistisch"? Ist Trump ein "Faschist"? Solche Begriffe helfen einerseits, politische Phänomene einzuordnen. Doch manchmal machen wir es uns damit zu einfach.

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Wort der Woche Sommerfrische - erklärt von Sandra Richter

Im Wörterbuch der Gebrüder Grimm wird der Begriff als „Erholungsaufenthalt der Städter auf dem Lande zur Sommerzeit“ oder „Landlust der Städter im Sommer“ definiert. Zunächst war es im 19. Jahrhundert die gehobene Gesellschaft, die sich in die Sommerfrische aufmachte, später folgten die Kulturschaffenden.

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Wort der Woche Nänie - erklärt von Sandra Richter

„Auch das Schöne muss sterben“, damit beginnt das berühmte Gedicht Nänie von Friedrich Schiller, in dem es um die Vergänglichkeit des Lebens geht. Nänie bedeutet Klagelied oder Trauergesang und wurde bereits in der Antike verwendet.

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Resilienz - mehr als nur ein Modebegriff?

Eine Krise aushalten können, sich davon nicht aus der Bahn werfen lassen: Das ist eine wissenschaftliche Definition von Resilienz. Politiker nutzen den Begriff inzwischen gern.

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Wort der Woche News Avoidance - erklärt von Bernhard Pörksen

Den Kopf in den Sand stecken: Die Vogel-Strauß-Taktik ist eine Reaktion auf die Flut negativer Nachrichten, die immer mehr Menschen in Deutschland anwenden. Es gibt eine wachsende Gruppe von Mediennutzenden, die auf ein überforderndes Nachrichtenangebot und auf negative Schlagzeilen mit Abkehr reagieren. Das wird auch als News Avoidance bezeichnet.

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Wort der Woche Oststolz - erklärt von Bernhard Pörksen

Oststolz ist ein Begriff der Nachwendegeneration. Als provokantes Plädoyer wurde er 2025 geprägt von dem Sachbuchautor Alexander Prinz. Der Begriff steht bei ihm für ein neues Selbstverständnis, auf die eigene Ost-Biografie stolz zu sein. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen begreift das Wort Oststolz als Symbol für einen nach wie vor existierenden Ost-West-Konflikt.

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Wort der Woche Resilienz erklärt von Bernhard Pörksen

Krieg in Europa, politische Unsicherheit, gesellschaftliche Polarisierung oder Klimawandel. Weltweit kriselt es, vertraute Gewissheiten bröckeln und die Zukunftsangst wächst. Wie lässt sich das aushalten? In diesem Zusammenhang fällt oft der Begriff Resilienz.

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Geschichte Wie das "Deutsche" in die Welt kam – Von der Sprache zur Nation

Eine Reise von den alten Germanen bis in die Gegenwart zeigt, wie sich eine deutsche Identität erst sehr langsam herausbildete – und wo das Wort "deutsch" überhaupt herkommt.

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Wort der Woche „Nikotinbeutel“ - erklärt von Annette Klosa-Kückelhaus

Der Zigarettenkonsum in Deutschland ist dank umfangreicher Aufklärung und Warnung zurückgegangen. Ein anderes Produkt hat dafür an Beliebtheit gewonnen, denn seit 2022 macht das Wort „Nikotinbeutel“ die Runde.

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Freiburg/Boston

Preis für kuriose Forschung Hilft Wodka bei Fremdsprachen? Freiburger Forschende erhalten Spaß-Nobelpreis

Überraschende Auszeichnung für Freiburger Forscher: Das Duo hat gezeigt, wie sich mit Wodka die Aussprache auf Niederländisch verbessern kann, warnt aber vor falschen Schlüssen.

Wort der Woche Panzer – erklärt von Sandra Richter

Die schwergewichtigen Ungeheuer spielen im Ukraine-Krieg eine maßgebliche Rolle, israelische Panzer rücken in Gaza vor. Panzer - ein Wort, das Angst machen kann. Allerdings meint das Wort ursprünglich kein Kriegsgerät, sondern einfach eine harte Schicht, die in weicheres Innen schützt, erklärt Prof. Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs in Marbach.

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Wort der Woche Nonpology - erklärt von Bernhard Pörksen

Wer kennt nicht die Situation, sich für sein Fehlverhalten entschuldigen zu müssen oder aber eine Entschuldigung von seinem Gegenüber zu erwarten. Im Englischen heißt das Wort für Entschuldigung „apology“. Es gibt aber auch den Anglizismus Nonpology - und was es damit auf sich hat, erklärt der Medienwissenschaftler Prof. Bernhard Pörksen von der Universität Tübingen.

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Baden-Württemberg

Neue Imagekampagne geplant "DialektLänd": So will die Landesregierung baden-württembergische Dialekte fördern

Dialekte wie das Schwäbische, Alemannische oder manche Formen des Fränkischen sollen in Baden-Württemberg gestärkt werden. Das geht aus einem neuen Strategiepapier hervor.

Linguistik Was alle Sprachen verbindet – Die weltweite "Mama"

Wörter für die eigene Mutter haben in allen bekannten Sprachen einen "m"-Laut. Die Forschung kennt viele solcher sprachlichen Universalien. Was folgt daraus für die Natur der Sprache?

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