„Die Faschismus-Vokabel ist zurück“ beobachtet der Tübinger Medienwissenschaftler. Dabei beschränkt sich der Begriff heute nicht mehr auf die historischen Erscheinungsformen wie den italienischen Faschismus unter Mussolini oder den deutschen Nationalsozialismus. Er werde ganz pauschal als Angstformel benutzt, die ihre Wirkung längst verloren habe, so Bernard Pörksen, der dafür wirbt, den „Faschismus neu zu lesen“. Es komme darauf an, so genau wie möglich zu beschreiben, was passiert.