Trotz Altlast aus Fusion mit Volksbank Konstanz

Volksbank Bodensee-Oberschwaben wächst und will neue Jobs schaffen

Die Volksbank Bodensee-Oberschwaben blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Sie plant Neueinstellungen - und will die Region vernetzen.

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Von Autor/in Bernhard Hentschel

Die Volksbank Bodensee-Oberschwaben sieht sich auf Wachstumskurs. Deshalb will die Bank Mitarbeiter einstellen. Im vergangenen Jahr war die Volksbank Bodensee-Oberschwaben mit der Volksbank Konstanz fusioniert. Die Bilanz der fusionierten Volksbank weist ein Wachstum aus.

Die Bilanzsumme stieg 2025 um dreieinhalb Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. An Einlagen und Krediten verwaltet die Volksbank Bodensee-Oberschwaben fast elfeinhalb Milliarden Euro, vier Prozent mehr als im Vorjahr.

Volksbank hat 720 Mitarbeiter - und will weiter wachsen

"Wir sind eine kerngesunde Bank", sagte Vorstandsvorsitzender  Thomas Stauber bei der Vorstellung der Bilanz. Und weil die Bank weiter wachsen soll, wolle man mehr Mitarbeiter einstellen, so Stauber. Für die Volksbank arbeiten 720 Menschen.

Dirk Bogen (von links), Thomas Stauber und Jürgen Nachtnebel von der Volksbank Bodensee-Oberschwaben stehen vor dem RITZ in Friedrichshafen. Sie blicken positiv auf das Jahr 2025.
Dirk Bogen (von links), Thomas Stauber und Jürgen Nachtnebel von der Volksbank Bodensee-Oberschwaben blicken positiv auf das Jahr 2025.

Derzeit beschäftigst die Bank noch eine Altlast, die die Volksbank Konstanz in die Fusion einbrachte. Diese war in fragwürdige Immobiliengeschäfte eines betrügerischen Netzwerks verwickelt gewesen. Bis Sommer will die Volksbank Bodensee-Oberschwaben diese Vorgänge in einem Bericht aufarbeiten.

Netzwerk in der Region Bodensee-Oberschwaben geplant

Die Volksbank Bodensee-Oberschwaben will in diesem Jahr außerdem ein Netzwerk von Unternehmen, Kommunen, Industrie und Hochschulen  gründen. Ziel sei es, die Region wirtschaftlich fit für die Zukunft zu mache, sagte Vorstandsvorsitzender Stauber: "Es ist mehr denn je notwendig, dass wir als Bank, aber auch jeder Unternehmer, das jeweilige Geschäftsmodell überdenken." Das müsse organisiert werden, um die Herausforderungen, die durch die Entwicklungen in der Welt entstanden sind, zu bewältigen.

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Bernhard Hentschel
SWR-Redakteur Bernhard Hentschel Autor Bild

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