Die Volksbank Bodensee-Oberschwaben sieht sich auf Wachstumskurs. Deshalb will die Bank Mitarbeiter einstellen. Im vergangenen Jahr war die Volksbank Bodensee-Oberschwaben mit der Volksbank Konstanz fusioniert. Die Bilanz der fusionierten Volksbank weist ein Wachstum aus.
Die Bilanzsumme stieg 2025 um dreieinhalb Prozent auf rund fünf Milliarden Euro. An Einlagen und Krediten verwaltet die Volksbank Bodensee-Oberschwaben fast elfeinhalb Milliarden Euro, vier Prozent mehr als im Vorjahr.
Volksbank hat 720 Mitarbeiter - und will weiter wachsen
"Wir sind eine kerngesunde Bank", sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Stauber bei der Vorstellung der Bilanz. Und weil die Bank weiter wachsen soll, wolle man mehr Mitarbeiter einstellen, so Stauber. Für die Volksbank arbeiten 720 Menschen.
Derzeit beschäftigst die Bank noch eine Altlast, die die Volksbank Konstanz in die Fusion einbrachte. Diese war in fragwürdige Immobiliengeschäfte eines betrügerischen Netzwerks verwickelt gewesen. Bis Sommer will die Volksbank Bodensee-Oberschwaben diese Vorgänge in einem Bericht aufarbeiten.
Netzwerk in der Region Bodensee-Oberschwaben geplant
Die Volksbank Bodensee-Oberschwaben will in diesem Jahr außerdem ein Netzwerk von Unternehmen, Kommunen, Industrie und Hochschulen gründen. Ziel sei es, die Region wirtschaftlich fit für die Zukunft zu mache, sagte Vorstandsvorsitzender Stauber: "Es ist mehr denn je notwendig, dass wir als Bank, aber auch jeder Unternehmer, das jeweilige Geschäftsmodell überdenken." Das müsse organisiert werden, um die Herausforderungen, die durch die Entwicklungen in der Welt entstanden sind, zu bewältigen.