In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind in Tübingen zwei Wahlhelfer der Partei Alternative für Deutschland (AfD) attackiert worden. Nach Angaben der Polizei wurden sie von einer achtköpfigen Gruppe bedrängt und mit Pfefferspray besprüht. Nach dem Übergriff in der Stuttgarter Straße musste der Rettungsdienst die gereizten Augen der beiden 21 und 54 Jahre alten ehrenamtlichen Helfer behandeln.
So soll der Angriff auf die AfD-Helfer abgelaufen sein
Laut Polizeibericht waren die beiden Wahlkampf-Helfer um kurz nach Mitternacht gerade dabei, AfD-Plakate für die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März anzubringen, als acht Personen auf sie zukamen. Vor der Pfefferspray-Attacke soll es zu einem kurzen Wortwechsel gekommen sein. Anschließend nahmen die Angreifer die Wahlplakate mit und gingen in Richtung der naheliegenden Jet-Tankstelle in der Reutlinger Straße. Die Plakate wurden später unter einem geparkten Auto gefunden.
Zeugen in Tübingen gesucht
Die Polizei sucht nach Hinweisen zu dem Vorfall in der Stuttgarter Straße im Bereich zwischen der Schweickhardtstraße und der Auffahrt zur B28. Die Personengruppe soll nach Angaben der Geschädigten dunkle Kleidung und rote Schlauchschals getragen haben.