Der Stadtrat in Kaiserslautern hat sich in seiner Sitzung am Montagnachmittag erneut mit der Zukunft der Gartenschau beschäftigt. Ohne die finanzielle Unterstützung der Stadt hätte dem Integrationsbetrieb das Aus gedroht
Die Lebenshilfe bekommt mehr als eine halbe Million von der Stadt
Oberbürgermeisterin Beate Kimmel (SPD) hat bereits in der letzten Stadtratssitzung angekündigt, der Gartenschau mit mehr als einer halben Million Euro unter die Arme zu greifen. Der Stadtrat hat mit großer Mehrheit jetzt dafür gestimmt. Damit ist der Betrieb für das kommende Jahr gesichert.
Wie geht es nach 2026 weiter mit der Gartenschau?
Die Zukunft ist ungewiss. Klar ist nur, dass es für das Gelände und den Integrationsbetrieb eine grundlegende Neuausrichtung braucht. Ein Gutachten hat ergeben, dass die Gartenschau wirtschaftlich nicht mehr im bisherigen Rahmen fortgeführt werden kann. Die Stadt und die Lebenshilfe als Betreiber wollen deshalb ein neues Konzept erarbeiten, das spätestens Ende Juni vorgelegt werden soll. Zusätzlich hat die Stadt auch die Landesregierung um Unterstützung gebeten, um die Gartenschau dauerhaft zu erhalten.
Die Gartenschau ist enorm wichtig für Kaiserslautern
Die Gartenschau als Aushängeschild für die Stadt und als Ort für die Menschen aus der Region, die hier ihre Freizeit verbringen können, ist enorm wichtig für die Stadt Kaiserslautern. Das ist auf der Stadtratssitzung nochmal deutlich gesagt worden. Anstatt zuzulassen, dass die Gartenschau geschlossen werden könnte, sollte viel mehr überlegt werden, den Park weiter auszubauen. Damit könnten noch mehr Menschen angesprochen werden, das Angebot im Herzen der Stadt zu nutzen.
Könnte in der Halle auf der Gartenschau ein Skatepark entstehen?
Aktuell soll zum Beispiel geprüft werden, ob in der Halle auf dem Gartenschaugelände die Skater der Stadt ein Winterquartier bekommen können. Weil die Skateanlage hinter dem Albert-Schweitzer-Gymnasium über Winter nicht genutzt werden kann, will die Stadt jetzt prüfen, ob die Halle baulich geeignet ist, dass darin ein Skatepark über Winter entstehen kann. Die Stadt Kaiserslautern hat die Halle ohnehin gemietet, nutzt sie aber kaum noch, seitdem die Eisbahn dort nicht mehr aufgebaut wird. Auch dafür hat sich der Stadtrat mehrheitlich ausgesprochen.