Gisèle Pelicot ist mit ihrem Mut vor Gericht zu einer Ikone der Frauenbewegung geworden. Den Prozess gegen ihren Ehemann und die 50 Männer, die sie in betäubtem Zustand vergewaltigt hatten, ließ sie öffentlich abhalten.
Nicht die Opfer sexueller Gewalt, sondern die Täter müssten sich schämen, sagte Pelicot.
Am 19. Dezember 2024 wurden die Männer allesamt verurteilt.
Memoiren veröffentlicht: Gisèle Pelicot und ihre "Hymne an das Leben" | tagesschau.de
Recherchen von ARD-Journalistinnen zeigen: Vergewaltiger-Netzwerke wie im Fall Pelicot gibt es auch in Deutschland. Um die sexualisierte Gewalt einzudämmen, raten Fachleute zu mehreren Maßnahmen – etwa beim Strafrecht, in den Medien und bei der Erziehung der Söhne.