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Massive Kürzungen für die Kultur im Stuttgarter Doppelhaushalt

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Stuttgart muss sparen, wie viele andere Kommunen im Südwesten auch. Die Haushaltsplanung sieht jetzt massive Kürzungen im Kulturbereich vor. Dagegen gibt es großen Protest: Gerade erst appellierten knapp 50.000 Menschen in einer Petition an die Stadt, die Maßnahme zu überdenken.

SWR Kultur-Reporterin Silke Arning hat die Debatte um die Kürzungen verfolgt. Sie spricht dramatischen Auswirkungen. Kleinere Einrichtungen könnten so nicht oder nur schwer ihre Existenz sichern. Projekte, die mit 20.000 Euro maximal gefördert werden, können aber aufatmen: Sie sind nicht von Einsparungen betroffen.

Besonders hart trifft es in Stuttgart die Literaturszene

Schwere Zeiten für die Literatur in der Landeshauptstadt: So fällt etwa das Stuttgarter Literaturfestival weg. Viele Kulturschaffende haben kein Verständnis für den Wegfall der Förderung. Sie weisen auf fatale Konsequenzen hin – finanzielle Planungen können so nicht mehr eingehalten werden und etwa Kriterien für Drittmittel nicht mehr erfüllt werden.

So und so wird die Stuttgarter Kulturszene in den nächsten Jahren magerer ausfallen – noch kämpfen aber einige Institutionen dafür, doch möglichst viel trotzdem auf die Beine zu stellen.

Stuttgart und Karlsruhe

Drastische Einsparungen für Kultur in Karlsruhe und Stuttgart Aus für Stuttgarter Literaturfestival, harte Zeiten für ZKM und Badisches Staatstheater

Das Geld ist knapp, die Kulturszene wird darunter leiden. Das sind die Ergebnisse der Verhandlungen um den neuen Doppelhaushalt in Karlsruhe und Stuttgart. Doch es gibt Lichtblicke.

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