Zwangsarbeit im Nationalsozialismus ist zweifelsohne ein dunkles Kapitel der Geschichte, das bisher vergleichsweise wenig sichtbar aufgearbeitet wurde. Ein Projekt in Stuttgart soll das nun ändern: Eine eigene Website zeigt unter anderem, wo sich die Lager der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen befanden, und welche Schicksale sich hinter den Namen verstecken.
Die Website der „AK Zwangsarbeit in Stuttgart“.
Schicksale von NS-Zwangsarbeitern
René Billet, Fellbach im Remstal
Der französische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurde wenige Tage vor Kriegsende hingerichtet.
Marcel Couasnard, Fellbach im Remstal
Der französische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurde kurz vor Kriegsende ermordet.
Crowdsourcing-Initiative #everynamecounts Arolsen Archives wollen Postkarten ukrainischer NS-Zwangsarbeiter digitalisieren
Ukrainische NS-Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter durften zweimal pro Woche eine Postkarte an ihre Familien schicken. 13.000 Stück will das Arolsen Archive nun digitalisieren.