Gastro Jet

Kochen mit Genussforscher Prof. Thomas Vilgis – „Albertle“

Vanillekipferl, Zimtsterne, Lebkuchen, Makronen oder Spekulatius, um nur einige der populärsten Weihnachtsplätzchen zu nennen, die in der Adventszeit gebacken werden. Jeder, der diese Namen hört oder liest, hat sofort eine Vorstellung vom Geschmack des Gebäcks.

Teilen

Stand

Von Autor/in Thomas Vilgis

Ganz anders verhält es sich mit dem sogenannten „Albertle“, das wohl die wenigsten kennen werden. Die Endung „-le“ ist ein Hinweis darauf, dass es sich um ein schwäbisches Plätzchen handelt und wie es zubereitet wird, das weiß Thomas Vilgis vom Max-Planck-Institut in Mainz.

Schwäbisches Adventsgebäck
Schwäbisches Adventsgebäck

Schwäbische Adventsplätzchen Albertle

Zutaten:

500g Mehl
125g Butter
125g Zucker
2 Eier
½ TL Bourbonvanille
½ TL frisch geriebene Tonkabohne
1 TL Natron

Zubereitung:

Das Mehl fein sieben und beiseitestellen.

Zucker und kalte Butter zu einer glatten Masse schlagen.

Dann die Eier dazugeben und weiter glattrühren.

Jetzt nach und nach Natron und das gesiebte Mehl dazugeben und kneten.

Den Rührteig ein bis zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Danach auswellen und mit dem Reibeisen Muster hineindrücken.

Mit Plätzchenformen ausstechen und im Ofen bei 150 °C Umluft etwa 30 min backen.

Sie dürfen keine Farbe nehmen, sondern sollten hell bleiben.