Maskentänzer im Ahnenkult der Yoruba

Kostüme für die Geisterwelt - Die Masken der Egungun im Straßburger Voudou-Museum

Masken sind mehr als Verkleidung: Bei den Yoruba in Westafrika gehören sie zur Religion. Warum Menschen zu Ahnengeistern werden und was hinter Voudou steckt, erklärt Experte Michael Maifert.

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Von Autor/in Lukas Fleischmann

Masken- und Kostümierungstraditionen gibt es auf der ganzen Welt. Bei den Yoruba, einer Volksgruppe aus Benin und Nigeria, sind diese Masken sogar elementar, um ihre Religion ausleben zu können.

Für ihre Auslegung des Voudou müssen Menschen ab und an zu Egungun, zu Deutsch Skeletten, werden. Was es mit dieser Tradition auf sich hat und wie die Welt des Voudous funktioniert erklärt Dr. Michael Maifert vom Straßburger Voudou-Museum.

Maskentänzer der Egungun
Die Egungun-Maskenkultur ist ein jahrhundertealtes Ahnenritual der Yoruba, bei dem maskierte Tänzer die Geister verstorbener Vorfahren verkörpern. Pressestelle Château musée vodou Strasbourg | Adeline Beck Bild in Detailansicht öffnen
Tänzer mit Egungun-Maske
Die Tänzer sind vollständig in mehrere Schichten aus wertvollen, bunten Stoffen gehüllt, oft mit Kaurimuscheln, Amuletten und Perlen bestickt. Die Kostüme repräsentieren den Reichtum und Status der Familie. Pressestelle Château musée vodou Strasbourg | Adeline Beck Bild in Detailansicht öffnen
Kostüme der Tänzer der Egungun
Tanzkostüme der Egungun im Voudou-Museum Straßburg. Lukas Fleischmann Bild in Detailansicht öffnen

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Lukas Fleischmann