Der Dichter der Kindheit
James Krüss gehört zu den prägenden Stimmen der deutschen Kinderliteratur. Mit Büchern wie „Timm Thaler“, „Mein Urgroßvater und ich“ oder der „Henriette Bimmelbahn“ hat er Generationen von Leserinnen und Lesern begleitet. Seine Geschichten sind verspielt, poetisch und oft viel tiefgründiger, als es auf den ersten Blick scheint.
Zwischen Helgoland und Gran Canaria
Geboren wurde Krüss 1926 auf Helgoland, seine wichtigsten kreativen Jahre verbrachte er jedoch in München. Dort entstanden viele seiner bekanntesten Werke. Später zog er nach Gran Canaria, wo er bis zu seinem Tod lebte. In der Internationalen Jugendbibliothek München erinnert jetzt eine neu gestaltete Ausstellung an Leben und Werk des Autors.
Sprachwitz und Menschlichkeit
Warum berühren die Bücher von James Krüss bis heute? Darüber spricht Theresa Hübner mit Christiane Raabe, Leiterin der Internationalen Jugendbibliothek. Es geht um Sprachwitz, Fantasie, wiederkehrende Figuren — und um einen Autor, der mit Sprache ganze Welten erschaffen wollte.