Zwischen Amore und Rock’n Roll
„Wir packen es, dass wir es nicht packen“, das ist das Motto der Wiener Band Wanda. Mit Songs wie „Bussi Baby“ oder „Bologna“ lösten sie einen regelrechten Wanda-Hype aus. Das Leben hinter dem Erfolg war allerdings wenig glamourös: Ständig auf Tour, viel Alkohol und Drogen, kaum Schlaf.
Über diese Zeit, seinen Weg zur Musik und dem Großwerden der Band Wanda schreibt Marco Wanda in seinem ersten Buch „Dass es uns überhaupt gegeben hat“. Im lesenswert Magazin sprechen wir mit ihm.
„Das Schreiben hatte für mich etwas Therapeutisches": Marco Wanda über sein erstes Buch
Hochstaplerin auf der Hantelbank
Die Leipziger Autorin Verena Keßler beschäftigt sich in ihren Texten gerne mit Gegenwartsthemen: In ihrem letzten Roman „Eva“ schrieb sie von Mutterschaft, Kinderwunsch und Klima.
Ihren neuen Roman siedelt Keßler zwischen Hantelbank und Hüttenkäse an: „Gym“ heißt der und spielt in einem Fitnessstudio, im „Mega Gym“. Passend dazu hat Nina Wolf die Autorin zum Training getroffen.
„Irgendwann habe ich gemerkt, wie Protein-besessen diese Welt eigentlich ist“
Annie Ernaux‘ Obsession mit einer fremden Frau
Die Französin Annie Ernaux hat mit ihrer autofiktionalen Literatur das Schreiben anderer Autorinnen und Autoren maßgeblich geprägt, auch in Deutschland. Auf deutsch ist jetzt ihr Buch „Die Besessenheit" erschienen, ein schmaler Roman aus dem Jahr 2002 über Annie Ernaux‘ glühende Eifersucht auf die neue Freundin ihres Ex-Partners.
Annie Ernaux – Die Besessenheit
Unterwegs mit Marlene Dietrich und Greta Garbo
Kannten sie sich nun oder nicht, die Garbo und die Dietrich? Angela Steidele ist eine Meisterin der literarischen Recherche und der historischen Romane. In ihrem neuen Buch „Ins Dunkel“ werden die Leser und Leserinnen zum Kinopublikum und folgen den Größen des Stumm- und Tonfilms durch die Jahrzehnte.
Mit Angela Steidele sprechen wir im lesenswert Magazin darüber, wie viel Licht und wie viel Dunkel, wie viel Wahrheit und wie viel Fiktion sie sich als Autorin erlaubt.
„Meine erste große Liebe war Greta Garbo“
Voller großer, scharfer Traurigkeit
Der Theaterautor und Romancier Thomas Melle ist an „Bipolar I“ erkrankt. Über sein Leben mit dieser Krankheit hat er bereits das Buch „Die Welt im Rücken“ geschrieben. Nun legt Thomas Melle ein weiteres Werk mit stark autobiographischen Zügen vor: „Haus zur Sonne“.
Voller großer, scharfer Traurigkeit: Thomas Melles Roman „Haus zur Sonne“