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Mit neuen Büchern von T. C. Boyle, Götz Aly, Édouard Louis und Tanja Paar

Neue Romane und ein Gespräch über Literatur als Wettbewerb mit Arnold Maxwill. Und: Schreiben nach dem 7. Oktober als Thema beim Internationalen Literaturfestival Berlin.

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Stand

„Lieber nicht“ – Autoren gegen den Buchpreis

Warum lehnen Schriftsteller wie Peter Handke und Ralf Rothmann den Deutschen Buchpreis ab?

Ein Gespräch mit Literaturwissenschaftler Arnold Maxwill über Literatur als Wettbewerb, den „Zirkus“ rund um den Preis und solidarische Alternativen.

 Wie Schreiben nach dem 7. Oktober?

Ein Thema des Internationalen Literaturfestivals Berlin ist das Schreiben nach dem 7. Oktober.

Die israelische Autorin Ayelet Gundar-Goshen spricht über die Zerreißproben zwischen Boykottaufrufen, Angst vor Sprachlosigkeit und der Notwendigkeit von Literatur gerade in Kriegszeiten. Eine Reportage von Nadine Kreuzahler.

Am Semmering – Tanja Paars literarisches Denkmal

Die Wiener Autorin Tanja Paar verbindet Familiengeschichte mit österreichischer Zeitgeschichte. In „Am Semmering“ beleuchtet sie das Leben in der berühmten Sommerfrische der 1930er-Jahre – zwischen Idylle, Eisenbahneralltag und politischem Umbruch.

Ein Roman, der ein Stück österreichische Kulturgeschichte lebendig macht.

Liebe und Gewalt in der Wüste

In T.C. Boyles neuem Roman „No Way Home“ trifft ein junger Arzt in der Wüste Nevadas auf eine geheimnisvolle Frau und deren gewalttätigen Ex-Freund.

Es entbrennt eine toxische Dreiecksgeschichte. Literaturkritiker Christoph Schröder findet: „spannend, aber nicht der beste Boyle aller Zeiten“.

„Wie konnte das geschehen?“ – Götz Alys großes Alterswerk

Der renommierte Historiker und Publizist Götz Aly legt mit „Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ sein Alterswerk vor.

Er analysiert, wie die fragile Verbindung von Volk und Führung solange Bestand haben konnte – und zieht Linien zu Herrschaftstechniken der Gegenwart. Eine Rezension von Holger Heimann.

Édouard Louis – Der Absturz

Mit „Der Absturz“ nimmt uns Édouard Louis mit in eine schonungslose, unpathetische Erzählung vom Tod seines Bruders.

Ein Roman über familiäre Entfremdung, soziale Abstiege und die existenzielle Frage, wie viel Leben in Literatur eingeschrieben werden kann.

Sechs Romane sind nominiert Das ist die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2025

Die Finalistinnen und Finalisten für den Deutschen Buchpreises stehen fest: Dorothee Elmiger, Kaleb Erdmann, Jehona Kicaj, Thomas Melle, Fiona Sironic und Christine Wunnicke.

Auf der Shortlist zum Deutschen Buchpreis Was Zähneknirschen über Kriegstraumata erzählt – Jehona Kicaj über ihren Roman „ë“

Wie Sprache und Kriegstraumata sich schmerzhaft in einen Körper einschreiben können, davon erzählt Jehona Kicaj berührend in ihrem Debütroman „ë“.

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Schreiben als Schutzraum Bestseller-Autorin Caroline Wahl ist dankbar und kämpferisch

Caroline Wahl ist vom Erfolg verwöhnt: Ihre drei ersten Romane sind allesamt Bestseller, doch nun bekommt sie Gegenwind zu spüren. Ihre Strategie: Schreiben als Schutzraum.

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Erstmals publiziert am
Stand
Moderator/in
Christoph Schröder
Redakteur/in
Theresa Hübner