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Zu verkaufen! – Geschichten vom frohen Abschied

Wir verkaufen mit Eva Menasse ein Haus und lesen mit Hannah Mann und Sara Rai Familiengeschichten. Anne Weber empfiehlt Robert Walser. Und Eka Kurniawan will nicht mehr beten.

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Stand

Endlich unbehaust!

Eva Menasse hat das Familienhaus in Brandenburg verkauft. Keine leichte Entscheidung, zumal es so hübsch in grüner „Alleinruhelage“ lag. Der Verkauf aber war befreiend. Darüber hat sie einen Roman geschrieben.

Die Kettenmigration einer Familie

West-Berlin im Jahr 1988. In ihrem autobiographisch inspirierten Debüt „Zeppelin und Karpfen“ erzählt Hannah Mann von der Heimatsuche einer osteuropäischen Familie.

Hannah Mann ist Heinrich Manns Urenkelin.

Ups and Downs in Allahabad

Die Rais sind eine indische Autoren- und Publizisten-Dynastie. Am berühmtesten wurde Sara Rais Großvater, der Nationaldichter Munshi Premchand.

In „Raw Umber“ erzählt sie von Ups and Downs im nordindischen Familienanwesen.

Beschenkt von einem Räuber

Was liest Anne Weber? Sie liest Robert Walsers Roman „Der Räuber“ von 1925. Diese Story von einem Autor als gebendem Räuber.

„Ich bin entzückt und erstaunt über die Freiheit und Unerschrockenheit der Erzählweise“, sagt Anne Weber. Lesetipp!

Müde in die Moschee

Sato Reang will nicht mehr beten. Doch sein Vater zwingt ihn in die Moschee. Das kann nicht gutgehen.

In seinem neuen Roman „Bellende Katzen“ erzählt Eka Kurniawan eine konfliktreiche Coming-of-Age-Geschichte aus Indonesien.

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Erstmals publiziert am
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Redakteur/in
Katharina Borchardt
Moderator/in
Katharina Borchardt