Joshua Redman holt die junge Sängerin kurzerhand in seine Band. Eine geradezu märchenhafte Entdeckung. Inzwischen gilt Gabrielle Cavassa als Shootingstar der Jazzszene. „Diavola“ heißt ihr Debütalbum, das jetzt beim legendären Label Blue Note erschienen ist.
„Prisoner of Love“ aus dem Album „Diavola“ von Gabrielle Cavassa
Album Tipp Jazz Musik für die Sinne: „Perception” von der Band „Hélène Duret Synestet“
Die französische Jazzmusikerin Hélène Duret liebt den satten Klang ihrer fünfköpfigen Band „Hélène Duret Synestet“. Es macht ihr Spaß, für das kleine Ensemble komplexe Stücke zu schreiben. Sie selbst spielt verschiedene Holzblasinstrumente: Saxophon, Querflöte, Klarinette und Bassklarinette. Ihre Kompositionen zeichnen sich durch eine Klangfarbenvielfalt aus und sind geprägt von einer großen Offenheit. Denn ihre Mitmusiker besitzen durchaus die Freiheit, eigene Ideen einzubringen. Trotzdem klingt diese Musik rund, stimmig und wie aus einem Guss – meint unser Jazzkritiker Johannes Kaiser.
Album Tipp Jazz Stephanie Wagner & Norbert Dömling – Flute ’n’ Bass „Elektrolyte“
Stephanie Wagner hat klassische und Jazz-Querflöte an der Musikhochschule Mainz studiert und als Stipendiatin ein Studium am Berklee College of Music in Boston (USA) absolviert. Zusammen mit dem Bassisten Norbert Dömling entstand die rein akustische Debüt-CD „Flute 'n' Bass“, die 2023 für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Nun hat das Duo ein neues Album nachgelegt, das sich in einer elektrifizierten, hochflexiblen Besetzung präsentiert: C-Flöte, Alt-Flöte und Bass-Flöte treffen auf E-Bass und 6-string fretless Bass. „Elektrolyte“ ist ein stimmiges Werk mit einfallsreichen innovativen Sounds, unkonventionellen sphärischen Klängen und einzigartigen Grooves, meint Musikkritikerin Marlene Küster.
Album Tipp Jazz „Perspectivity“ - Elmo Nero
Die Bassistin Gina Schwarz, der Gitarrist Christoph Helm und der Schlagzeuger Chris Parker kennen sich aus verschiedenen Ensemble-Projekten des Wiener Konservatoriums. Im Jahr 2022 beschlossen die drei eine Band zu gründen, weil sie sich musikalisch geradezu perfekt ergänzen. Einen Eindruck davon vermittelt das Album „Perspectivity“ des Trios aus Österreich.