Musikthema

„Kurtág-Fragmente“, Nr 2: Kafka-Fragmente op. 24 für Sopran und Violine

Teilen

Stand

Von Autor/in Rafael Rennicke

György Kurtág ist ein Meister der Miniatur. Viele seiner Werke dauern nur wenige Minuten, einzelne Sätze zum Teil nur Sekunden. „Splitter“, „Zeichen“, „Fragmente“ – so bezeichnet der Komponist oft selbst seine Werke. Und gleichzeitig steckt für Kurtág im Kleinsten ein ganzer Kosmos. Seine Miniaturen sind Szenen, die viel mit uns und unserem Leben zu tun haben: Kleine Bühne, die die Welt bedeuten. Anlässlich des 100. Geburtstag des Komponisten beleuchtet SWR-Musikredakteur Rafael Rennicke in seiner dreiteiligen Reihe „Kurtág-Fragmente“ einige Werke Kurtágs nun selbst in fragmentarischer Form: ausschnitthaft, aber doch als Versuch, gerade im Bruchstück die Botschaft von Kurtágs Musik zu erkennen.

Zu Folge 1

Sisyphos der Neuen Musik Der Komponist György Kurtág wird 100

György Kurtag hat nie an den Experimenten der Nachkriegs-Avantgarde teilgenommen. Jedes Stück ist ein kleines Universum voller Botschaften und Bezüge zu anderen Komponisten.

Treffpunkt Klassik SWR Kultur

JetztMusik Mit den wenigsten Tönen – György Kurtág zum 100. Geburtstag

Am Mikrofon: Michael Rebhahn

JetztMusik SWR Kultur

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Rafael Rennicke
Rafael Rennicke, Redakteur, Autor und Moderator SWR Kultur