Der Pianist Tsotne Zedginidze kann mit seinen sechzehn Jahren bereits auf erstaunliche musikalische Erfolge zurückblicken und doch geht er neben den Konzerten ganz normal zur Schule, obwohl seine Karriere immer mehr an Fahrt aufnimmt.
Musik ist Tsotne in die Wiege gelegt
Von Anfang an lebt Tsotne in einem Haus voller Musik, seine Großmutter unterrichtet dort ihre Klavierschüler. Da ist der Weg zum Instrument für ihn nicht weit.
Mit fünf bekommt Tsotne seinen ersten Unterricht bei der Großmutter, die den minderjährigen Pianisten bis heute zu seinen Konzerten begleitet.
Ich bin in Tifilis in eine Musikerfamilie hineingeboren worden. Meine Großmutter ist und war immer meine einzige Lehrerin.
„Guilty Pleasure“ Improvisieren
Die Kompositionen anderer reichen für Tsotne schnell nicht mehr aus. Mit sechs beginnt er zu improvisieren, worauf er besonders stolz ist.
Das Improvisieren sei sein „Guilty Pleasure“, denn anders als beim strikten Üben, kann er sich in seinem freien Spiel gerne mal über mehrere Stunden verlieren. Für seine Großmutter und Lehrerin ist das ein Grund, weshalb er ein so guter Pianist ist.
Tsotne Zedginidze ist auch Komponist
Pianist, Improvisator, da fehlt nur noch der Komponist. Mit neun vollendet er seine ersten Werke. Mit elf schreibt er eine Violinsonate, die von der Widmungsträgerin, seiner Landsfrau und Unterstützerin Lisa Batiashvili uraufgeführt wurde.
Im Frühjahr 2025 wurde seine erste Sinfonie von der Camerata Salzburg im Mozarteum uraufgeführt und gefeiert. Seine zweite Sinfonie hat er bereits in Planung. Tsotnes Traum ist es, irgendwann eine Oper zu komponieren.