Ein Raum, ein Plattenspieler und absolute Stille im Publikum: Was in den 1950er Jahren in Japan als „Jazz Kissa“ begann, breitete sich danach in New York aus und fand über London einen Weg nach Europa. Jetzt erobern sogenannte Listening Bars auch das Berliner Nachtleben. Immer mehr solcher Bars eröffnen und bieten einen Zufluchtsort für alle, die konzentriert in Gesellschaft einem Album lauschen wollen. Hier trifft Nachtleben auf ein neues Bedürfnis nach Entschleunigung und Achtsamkeit.