Vinyl-Trends

„Record Store Day“ am Black Friday: Die Subkultur profitiert kaum

Indie-Labels und freie Plattenläden boykottieren den Record Store Day: Zu viel Mainstream, zu wenig Subkultur. Warum der Vinylboom große Acts stärkt, die Szene aber kaum erreicht.

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Von Autor/in Philine Sauvageot

Record Store Day: Zwischen Vinyl-Boom und Kritik

Zweimal jährlich, im April und am Black Friday im November, feiert die Musikszene den Record Store Day. Ziel ist es, Vinyl-Fans in die Plattenläden zu locken und den Tonträger zu feiern. Doch nicht alle sind begeistert.

Vor allem kleinere Labels und unabhängige Läden kritisieren den Aktionstag. Hier werde Katalogware mit teurem Schnickschnack versehen, so die Kritik. Auch Mainstreamkünstler wie Taylor Swift lassen inzwischen auf Vinyl pressen.

Währenddessen profitiert die Subkultur wenig vom viel beschworenen „Vinylboom“. Obwohl sie es vermutlich war, die den Tonträger über die Zeit am Leben gehalten hat.

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Philine Sauvageot, Team SWR Kultur