Wort der Woche

Oststolz - erklärt von Bernhard Pörksen

Oststolz ist ein Begriff der Nachwendegeneration.

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 Als provokantes Plädoyer wurde er 2025 geprägt von dem Sachbuchautor Alexander Prinz („Oststolz - Appell eines Nachwendekinds"), der selbst nach der Wiedervereinigung im ländlichen Sachsen-Anhalt aufgewachsen ist. Der Begriff steht bei ihm für ein neues Selbstverständnis, auf die eigene Ost-Biografie stolz zu sein. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen begreift das Wort Oststolz als Symbol für einen nach wie vor existierenden Ost-West-Konflikt - Oststolz als Neologismus, der eine Zeitstimmung ausdrückt und den Wunsch einer jungen Generation artikuliert, die eigene Identität vor dem Vergessen zu bewahren und vor einer Abwertung zu schützen.

Erstmals publiziert am
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Das Interview führte
Marie-Christine Werner
Marie-Christine Werner, Leiterin SWR Landeskultur Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Interview mit
Bernhard Pörksen